Ausflugsziel Sachsen - Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps für einen Tagesausflug oder Urlaub

Sachsen Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Die besten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten für deinen Urlaub in Sachsen

Der Freistaat Sachsen wurde gleich zweimal gegründet. Zum ersten Mal erfolgte die Gründung 1918 als Nachfolger des Königreichs Sachsen. Die zweite Gründung wurde 1990 im Zuge der Wiedervereinigung vorgenommen. Mit ungefähr 4 Millionen Einwohnern und knapp 19.000 km² Fläche gehört Sachsen zu den mittelgroßen Bundesländern. 

Im Tourismus spielt der Freistaat jedoch an vorderer Stelle mit. Das ist auch kein Wunder, da Sachsen reich an Urlaubszielen ist und zieht zu jeder Jahreszeit Besucher an. Die Landeshauptstadt Dresden ist beispielsweise weltbekannt für ihre barocken Prachtbauten und die vielen Kunstschätze. 

Das Elbsandsteingebirge ist ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger, während das Erzgebirge mit dem 1.215 m hohen Fichtelberg, dem höchsten Berg Sachsens, im Winter zum Skifahren und Rodeln einlädt und im Sommer ein beliebtes Ziel für Aktivurlauber darstellt. 

Leipzig, die sächsische Metropole, ist ein weit über das Land hinaus bedeutsames Zentrum von Wirtschaft und Kultur. In Meißen steht die älteste Porzellanmanufaktur Europas und im Vogtland die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelbrücke der Welt.

In diesem Beitrag stellen wir dir die schönsten Ausflugsziele in Sachsen kurz vor, dazu zählen unter anderem Städte Zoos und Freizeitparks.

Die wichtigsten Städte Sachsens

In Sachsen findest du einige schöne Städte, die dir viel Sehenswertes zu bieten haben. Im Folgenden stellen wir dir drei dieser Städte vor, die du dir bei deinem Aufenthalt in Sachsen nicht entgehen lassen solltest!

Dresden – die Landeshauptstadt von Sachsen

Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden hat ungefähr 560.000 Einwohner und ist damit nach Leipzig die zweitgrößte Stadt des Freistaats. Sie ist bereits seit Jahrhunderten eine Residenzstadt. Auch heute sitzt dort die Landesregierung. 

Aus der Zeit der sächsischen Kurfürsten und Könige ist die Stadt mit vielen Prachtbauten geschmückt, die Dresden den Beinamen Elbflorenz eintrugen. Die repräsentativen Bauten aus der Zeit des Barock in Einklang mit der mächtigen Elbe, die mitten durch die Stadt fließt, führten zur Namensgebung. Sie prägen die Altstadt bis heute, da es in der Stadt praktisch nie eine nennenswerte Schwerindustrie gab. 

Im Krieg wurde Dresden zwar fast vollständig zerstört, die Bauten jedoch zum größten Teil entweder wieder restauriert oder originalgetreu wiedererrichtet. 

Dresden hat so viele Sehenswürdigkeiten, dass hier nur ein paar Beispiele genannt werden können. Die Frauenkirche am Neumarkt ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde von 1723 bis 1743 im barocken Stil erbaut. Ihre Kuppel gehört zu den größten dieser Art nördlich der Alpen, wie auch das Kirchengebäude zu den weltweit größten Sandsteinbauten zählt. Im Krieg wurde die Frauenkirche zerstört und erst 2005 wieder aufgebaut. Heute ist die Frauenkirche wieder ein evangelisches Gotteshaus, das aber auch von Touristen besichtigt werden kann. Grundsätzlich steht die Kirche allen offen. Gegen eine kleine Gebühr können Audioguides ausgeliehen werden. Führungen werden gleichfalls angeboten.

Die ehemalige Schatzkammer der Fürsten des Hauses Wettin wird Grünes Gewölbe genannt, weil die Räume früher mit grüner Farbe gestrichen waren. Heute sind das Historische und das Neue Grüne Gewölbe ein Teil der Staatlichen Kunstsammlung Dresden und gehören zu den bedeutendsten Museen der Welt.

Ebenso weltberühmt wie einzigartig ist auch der Dresdner Zwinger. Der einzigartige barocke Gebäudekomplex wäre für sich schon sehenswert, er beherbergt jedoch einige Museen von Weltruf, darunter zum Beispiel die Gemäldegalerie Alte Meister, die Porzellansammlung, eines der weltweit größten Porzellanmuseen und den Mathematisch-Physikalischen Salon, eine großartige Sammlung historischer wissenschaftlicher Instrumente.

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Ein Schiffsausflug auf der Elbe 

Die Elbe ist der größte Strom Mitteldeutschlands Getyourguide bietet eine Schiffsfahrt von Dresden nach Meißen an. Der Ausflug wird mit einem historischen Schaufelraddampfer der Weißen Flotte unternommen. Auf der Fahrt genießen die Teilnehmer zunächst das beeindruckende Panorama Dresdens mit seinen zahlreichen historischen Bauten. Außerhalb Dresdens fließt die Elbe an sanften Hängen vorbei, auf denen im nördlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands die Reben reifen. In Meißen wird es Zeit für einen Landgang. In Meißen können die Albrechtsburg, die Porzellanmanufaktur oder das Stadtmuseum besucht werden. Anschließend erfolgt die Rückfahrt nach Dresden. Das Erlebnis dauert ca. 2.5 – 6 Stunden.

Fluss-Sightseeing

Die Elbe wurde von Anfang an in die Stadtplanung einbezogen. Viele der bekanntesten Bauwerke Dresdens liegen am Fluss oder in dessen Nähe. Daher ist ein Fluss-Sightseeing die ideale Art, um die Stadt näher kennenzulernen. Die Tour wird auf einem historischen Schaufelraddampfer oder einem modernen Schiff unternommen. Sie dauert ca. 1,5 Stunden und macht die Teilnehmer mit einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dresdens bekannt, darunter die als “Blaues Wunder” bekannte Loschwitzer Brücke. Während die Landschaft am Schiff vorbeizieht, kann man an Bord leckere Speisen und Getränke genießen. Die Aktivität eignet sich auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Ein historischer Stadtrundgang durch Dresden 

Nach wie vor gehört ein Stadtrundgang zu den besten Methoden, um sein Urlaubsziel näher kennenzulernen. Der historische Rundgang durch Dresden wird in deutscher Sprache angeboten. Er führt am Zwinger und der Frauenkirche sowie anderen Dresdner Wahrzeichen vorbei. Höhepunkt ist die Besichtigung der Semperoper. Auch das Residenzschloss Dresden wird im Rahmen einer kleinen Führung besucht.

Eine Trabi-Safari 

Wer sagt denn, dass Stadtrundfahrten immer nur im Bus stattfinden müssen? Getyourguide bietet Interessierten eine Trabi Safari durch Dresden als ein unvergessliches Erlebnis an. Die Teilnehmer fahren in den Original DDR Kultautos 75 Minuten lang durch die Stadt. An der Spitze des Konvois, der aus bis zu 6 Trabis besteht, fährt ein Guide, der die Sehenswürdigkeiten erklärt. Die Fahrzeuge sind durch Funk miteinander verbunden. Pro Trabi können bis zu 4 Personen mitfahren. Die Fahrer können sich während der Safari abwechseln. Am Ende der lustigen Fahrt gibt es einen DDR Trabi-Führerschein als Erinnerung.

Ein Rundgang durch die Semperoper 

Bei dieser Aktivität erleben die Teilnehmer einen individuell geführten  Rundgang durch die Semperoper. Die Dresdner Semperoper gehört zu den schönsten und bekanntesten Opernhäusern der Welt. Die Führung dauert 45 Minuten. Während dieser Zeit können die Teilnehmer die prächtige Architektur im Stil der italienischen Renaissance und die kostbare Ausstattung bewundern. Zugleich erfahren sie mehr über die faszinierende Geschichte der Semperoper.

Eine Tagesfahrt mit dem Raddampfer 

Die Schiffe der Weißen Flotte gehören seit vielen Jahren zu Dresden. Bei Einheimischen und Besuchern sind die historischen Raddampfer besonders beliebt. Das Schiff bringt die Teilnehmer bei einer Tagesfahrt mit dem Raddampfer ganz bequem auf dem Fluss entlang der sächsischen Weinstraße bis nach Meißen und Radebeul. Die Fahrt beginnt in der Dresdner Altstadt und führt an den malerischen Weinbergen mit den romantischen Winzerdörfern vorbei. An einigen von ihnen wird Halt gemacht. Die ganztägige Bootstour ist eine bequeme Gelegenheit, Dresden und seine herrliche Umgebung näher kennenzulernen.

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Unser Tipp: Die Dresden Regio Card 

Dieses Angebot ist etwas für Besucher, die Dresden auf eigene Faust kennenlernen möchten und dabei umweltfreundlich denken und den ÖPNV benutzen. Genau dafür ist die Dresden Regio Card bestimmt. Die Regio Card kann für 1, 2 oder 3 Tage gebucht werden. Während der Gültigkeitsdauer bietet sie freie Fahrt mit der Straßenbahn, der S-Bahn und den Stadtbussen. Inhaber der Dresden Regio Card erhalten darüber hinaus Rabatt auf die Eintrittspreise für zahlreiche Museen und historische Sehenswürdigkeiten.

Leipzig – die größte Stadt Sachsens

Leipzig

Die Leipziger sind sehr stolz darauf, dass ihre Stadt mit fast 600.000 Einwohnern die größte Stadt Sachsens ist. Zwischen der Landeshauptstadt Dresden und der alten Messestadt Leipzig besteht eine lange zurückgehende Rivalität. Für Touristen ist Leipzig sehr interessant. In der Innenstadt gibt es viele historische Sehenswürdigkeiten. Darüber hinaus ist Leipzig als Stadt der Kunst und Kultur weltbekannt. Auf touristischem Gebiet hat sich in den letzten Jahren viel getan. Seitdem die Umweltverschmutzung allmählich beseitigt wurde, ist Leipzig grüner und schöner geworden. In der Stadt existiert ein weit verzweigtes Netz von Wasserwegen, die mit dem Kanu oder Ruderboot erkundet werden können. Im Umland der Stadt entstanden aus ehemaligen Tagebaurestlöchern mehrere Seen, die zum Baden und Wassersport einladen. 

Das Wahrzeichen der Stadt bildet das ehrwürdige Völkerschlachtdenkmal. Es wurde im Jahr 1913, genau 100 Jahre nach der bekannten Völkerschlacht bei Leipzig, zum Gedenken an dieses historische Ereignis eingeweiht. Das Denkmal ist 91 Meter hoch. Damit gehört es zu den höchsten Denkmälern Europas. Direkt vor dem Denkmal befindet sich ein künstliches Wasserbecken, in dem sich das Monument spiegelt. Auf der Spitze des Monuments hat man von einer Aussichtsplattform einen Rundblick, der an klaren Tagen mehr als 100 km weit reicht. Bis in 57 m Höhe kann man mit dem Fahrstuhl fahren. Die Aussichtsplattform ist aber nur über eine Treppe zu erreichen. Heute kann man das Völkerschlachtdenkmal auch virtuell am Computer besichtigen.

Ein anderes Wahrzeichen Leipzigs ist das Alte Rathaus. Es dominiert mit seiner fast 100 m langen Fassade die Ostseite des Marktplatzes. Das Rathaus ist ein Renaissancebau aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Es gehört zu den schönsten Bauwerken der Stadt. Ein besonderes Highlight stellt die astronomische Uhr dar. Im Rathaus ist seit der letzten Renovierung eine Abteilung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig untergebracht.

Gar nicht weit vom Alten Rathaus entfernt empfängt die historische Gaststätte Auerbachs Keller seit 1525 seine Gäste. Im Laufe der Zeit weilten wahrscheinlich Millionen von Gästen in den Gewölben. Zu den berühmtesten Gästen gehörte der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Eine der Szenen seines berühmten Werkes “Faust” spielt im Auerbachs Keller. Daran erinnern Skulpturen am Eingang.

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Leipzig per Boot erleben

Dieses Angebot ist wirklich außergewöhnlich. Bei der Sightseeing-Tour per Motorboot kann man die Stadt und ihre reiche Geschichte auf den verschlungenen Wasserwegen kennenlernen, die sich durch weite Teile des Stadtgebiets ziehen. Selbst Leipziger werden auf dieser Tour neue Seiten ihrer Heimatstadt entdecken. Die Tour dauert ca. 70 Minuten.

Die Gruseltour durch Leipzig

Erst vor kurzem ist die Parapsychologie, die sich mit übersinnlichen Erscheinungen beschäftigt, als Wissenschaft anerkannt worden. Unabhängig davon glauben viele Menschen an Geister, Spuk und verlorene Seelen, die in der Zwischenwelt gefangen sind. Darum überrascht es nicht, dass die Gruseltour mit Führung zu den beliebtesten Angeboten in Leipzig gehört. Auf dmr ca. 1,5 Stunden dauernden Rundgang erfahren die Teilnehmer mehr über die dunklen Seiten der früheren Messestadt und lernen einige ihrer dunklen Geheimnisse kennen.

Kreuzfahrten & Bootsfahrten

Leipzig wird gleich von 3 kleineren Flüssen durchflossen. Dazu kommt ein Netz von Kanälen, die sie untereinander verbinden. Getyourguide bietet deshalb in der Kategorie Bootstouren & Flussfahrten mehrere Aktivitäten an. Die Teilnehmer können sich mit dem Motorboot die Stadt zeigen lassen oder selbst mit dem Kanu unterwegs sein. Die Touren führen kreuz und quer durch das Stadtzentrum oder bis zu einem Naherholungsgebiet am Stadtrand.

Stadtrundfahrt im offenen Doppeldeckerbus

Diese Aktivität ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Wer unternimmt nicht gern eine Hop-On/Hop-Off Bustour mit Stadtrundgang? Die Fahrt mit dem oben offenen Doppeldeckerbus dauert ungefähr 2 Stunden. Die Sehenswürdigkeiten entlang des Weges werden kommentiert. Wer möchte, kann die Sightseeing Tour an 10 Haltepunkten beliebig unterbrechen, die Umgebung auf eigene Faust erkunden und dann wieder in den nächsten Bus einsteigen. Im Anschluss an die Bustour können die Teilnehmer an einem etwa 45 Minuten dauernden Rundgang teilnehmen.

Kanutour vom Zentrum zum Cospudener See

Warum Leipzig nicht mal bei einer Wasserwanderung erkunden? Die Kanutour vom Stadtzentrum zum Cospudener See stellt dafür eine gute Gelegenheit dar. Die geführte Tour beginnt im Leipziger Stadthafen mit einer Einweisung der Teilnehmer durch den Guide. Die 22 km lange Tour übt einen eigenenen Reiz aus, weil sie einerseits an der Leipziger Industriearchitektur, andererseits auch durch fast unberührte Natur führt. Der Cospudener See ist ein künstlicher See am südlichen Stadtrand, der aus einem gefluteten Tagebau-Restloch entstand.

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Chemnitz – die drittgrößte Stadt Sachsens

Mit nicht ganz 250.000 Einwohnern ist Chemnitz, das zu DDR-Zeiten Karl-Marx-Stadt hieß, die drittgrößte Stadt Sachsens. Chemnitz liegt in Westsachsen, am nördlichen Rand des Erzgebirges und gilt als Tor zu diesem schönen Mittelgebirge. Sowohl Leipzig als auch Dresden sind von Chemnitz aus gut zu erreichen.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Marx-Monument, von den Chemnitzern einfach “Nischel” genannt. Nischel ist sächsisch für Kopf. Noch heute, 50 Jahre nach ihrer Enthüllung am 9. Oktober 1971, ist die Porträtbüste mit 7 Metern Höhe und 40 Tonnen Gewicht eine der größten Büsten der Welt. Das Monument ruht auf einem Granitsockel. Hinter ihm wird auf einer Tafel die bekannte Losung “Proletarier aller Länder vereinigt euch” in mehreren Sprachen dargestellt.

Erheblich älter, nämlich fast 300 Millionen Jahre alt, ist eine andere Chemnitzer Sehenswürdigkeit, der Versteinerte Wald. Im Zeitalter des Perms, lange vor den Dinosauriern, wurden damals Stämme und Äste urzeitlicher Schachtelhalme, Koniferen  und Siegelbäume bei einem Vulkanausbruch verschüttet und bis heute konserviert. Einige der Stämme gehören zu den größten Pflanzenfossilien Europas. Früher stand der Versteinerte Wald im Freien auf dem Theaterplatz. Heute sind sie im Innenhof des “Tietz” ausgestellt. Das Kulturzentrum beherbergt neben dem Museum für Naturkunde die Stadtbibliothek und die Volkshochschule.

Im Chemnitzer Stadtteil Rabenstein steht die Burg Rabenstein, die kleinste Burg Sachsens. Die vollständig restaurierte Anlage geht auf die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurück und erlebte eine wechselvolle Geschichte. Nachdem der Ort Rabenstein 1950 nach Chemnitz eingemeindet wurde, ging die Burg in den Besitz der Stadt über. Heute ist dort in einem Museum ein Teil der Kunstsammlungen Chemnitz untergebracht. Burg Rabenstein ist in der Regel vom 1. Mai bis zum 31. Oktober für Besucher geöffnet. Die Burg kann eigenständig besucht werden. Auf Wunsch können Führungen organisiert werden. Jedes Jahr am Osterwochenende findet auf Burg Rabenstein ein Mittelalterfest statt, das viele Besucher anzieht.

Neben Stadtrundfahrten und Ausflügen in den Tierpark Chemnitz und zum Wildgatter, einer Wildtier-Oase im Stadtteil Oberrabenstein, in dessen Nähe sich ein Stausee und ein gut zum Wandern geeigneter Wald befinden, empfiehlt getyourguide:

Ein Tagesausflug nach Chemnitz 

Das Erlebnis Tagesausflug nach Chemnitz ist für Touristen bestimmt, die ihren Urlaub in der Landeshauptstadt Dresden verbringen und Lust verspüren, die weitere Umgebung zu erkunden. Die Tour beginnt am Dresdner Hauptbahnhof. In Chemnitz besteht Gelegenheit, das Schloss Lichtenwalde und eines der Museen von Chemnitz zu besuchen. Im Paket ist auch eine Hop-On/Hop-Off Busfahrt durch Chemnitz enthalten, der die Teilnehmer mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vertraut macht. Auf einem anschließenden Rundgang durch die Innenstadt sehen die Teilnehmer mit eigenen Augen, warum Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 nominiert wurde.

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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Besucher des Freistaates Sachsen haben beim Thema Sehenswürdigkeiten die Qual der Wahl. Neben den berühmten, weit über die Grenzen der Region bekannten Sehenswürdigkeiten gibt es in jeder Stadt und selbst vielen Dörfern Sehenswürdigkeiten, die sehr interessant, aber oft nur wenig bekannt sind. In diesem Abschnitt stellen wir eine kleine Auswahl vor.

Das Verkehrsmuseum Dresden

Das Museum wird von der Stadt Dresden betrieben. Es befindet sich im Johanneum, einem Anbau des Residenzschlosses am Neumarkt. Das Verkehrsmuseum Dresden zählt jährlich um die 200.000 Besucher. Auf ca. 5.000 m² Fläche zeigt das 1956 eröffnete Museum eine Fülle von Exponaten zur Geschichte der verschiedenen Zweige des Verkehrswesens, vom Straßenverkehr über die Eisenbahn und Schifffahrt bis hin zur Luftfahrt. 

Den einzelnen Verkehrszweigen sind Dauerausstellungen gewidmet. Das Museum ist für Kinder besonders interessant, weil es einen Bobbycar-Verkehrsgarten und eine Modelleisenbahnanlage der Spur 0 mit einer Fläche von 325 m² gibt.

Öffnungszeiten: Di – So von 10 – 18 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 11 €, Kinder unter 6 Jahren – kostenlos, Kinder ab 6 Jahre und Ermäßigte 5 €. Darüber hinaus werden Familienkarten angeboten. Bei getyourguide kann man die Eintrittskarte für das Verkehrsmuseum Dresden bequem online bestellen.

Adresse: Augustusstraße 1, 01067 Dresden

Das Vogtländisches Freilichtmuseum

Das Vogtland ist eine Region in Westsachsen. Es grenzt an Tschechien und Thüringen. Das Gebiet war seit jeher durch die Landwirtschaft geprägt. Das Freilichtmuseum Vogtland zeigt in seinen beiden Standorten Eubabrunn und Landwüst (unweit von Markneukirchen) wie hart das Leben früher war. 

Auf den großen Freiflächen wurden nach und nach Wohngebäude, Ställe, Scheunen und andere landwirtschaftliche Bauten (inklusive Gasthof) aus dem 18. und 19. Jahrhundert aufgebaut. Auf Schauflächen wird gezeigt, wie früher Landwirtschaft betrieben wurde. 

Neben historischen Obst- und Gemüsesorten können die Besucher hautnahen Kontakt zu selten gewordenen Nutztierrassen, darunter Schafe, Kaninchen, Hühner, Ziegen und anderem bekommen. Das vogtländische Freilichtmuseum ist daher ideal als Ausflugsziel für Familien mit Kindern geeignet. In Landwüst hält ein Museums-Imbiss Kleinigkeiten zur Stärkung bereit. In Eubabrunn empfängt die historische Gaststätte “Grünes Tal” hungrige und durstige Gäste.

 Die beiden Teilbereiche in Eubabrunn und Landwüst können auch separat besucht werden. Das lohnt sich jedoch nicht, da beide Bereiche nicht weit voneinander entfernt sind.

Öffnungszeiten: April – November, Di – So/Feiertags 10 – 17 Uhr, Dezember – März, Di – So/Feiertags 10 – 16 Uhr.

Eintrittspreise (Museum gesamt): Erwachsene 6 €, Schüler/Schülerinnen bis 18 Jahre 3 €, Ermäßigte 5 €. Familienkarten zu 13 € werden angeboten.

Adresse Standort Landwüst: Rohrbacher Straße 4, 08258 Markneukirchen OT Landwüst

Adresse Standort Eubabrunn: Waldstraße 2A, 08258 Markneukirchen OT Eubabrunn

Der Dresdner Zwinger

Zwinger Dresden

Auf der langen Liste der Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt steht der Dresdner Zwinger ganz oben. Neben der Frauenkirche gilt der Zwinger als einer der Wahrzeichen der Stadt. Der Name Zwinger ist insoweit irreführend, weil der Gebäudekomplex nie Teil einer Burganlage war. Er wurde vielmehr von 1710 bis 1728 unter August dem Starken als Orangerie und Festspielplatz errichtet. 

Der Zwinger ist ein Gesamtkunstwerk aus Bauten im Stil des Spätbarock, Gartenanlagen, Skulpturen und Gemälden. Schon zu Zeiten des Kurfürsten beherbergte der Zwinger Kunstsammlungen. Heute sind beispielsweise die Gemäldegalerie Alte Meister, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon untergebracht.

Öffnungszeiten: Der Zwinger ist ganzjährig täglich geöffnet. Der Innenhof, die Gartenanlage und die Außengalerien sind ab 6 Uhr zugänglich. Von April – Oktober müssen Besucher die Anlage ab 22 Uhr verlassen, von November – März ab 20 Uhr.

Die Museen und Ausstellungen im Zwinger haben gesonderte Öffnungszeiten!

Eintrittspreise: GetYourGuide hat für alle Dresden Besucher ein gutes Angebot: Ticket für die Staatlichen Kunstsammlungen im Zwinger. Das Angebot beinhaltet den Eintritt für:

  •     Porzellansammlung
  •     Skulpturensammlung
  •     Gemäldegalerie Alte Meister
  •     Mathematisch-Physikalischer Salon

 Adresse: Sophienstraße, 01067 Dresden

Die Burg Kriebstein

Bereits seit dem Ende des 14. Jahrhunderts thront die Burg Kriebstein auf einem steilen Felssporn hoch über dem Tal der Zschopau. Burg Kriebstein gilt als eine der schönsten Ritterburgen Sachsens, ja ganz Deutschlands. Die Burg ist in ihrer Gesamtheit als Verteidigungsanlage im gotischen Stil sehr gut erhalten. 

Bei einem Besuch erwartet man fast, dass einem bewaffnete Ritter in schimmernder Rüstung hoch zu Ross entgegenspringen. Wegen ihres malerischen Aussehens wurde Burg Kriebstein bereits mehrmals als Kulisse für Filme verwendet. Dazu gehören unter anderem die Märchenfilme Schneewittchen, Der Eisenhans, Die 6 Schwäne und Der süße Brei.

Burg Kriebstein liegt am Nordrand des Erzgebirges, unweit des Ortes Waldheim, der über einen Bahnhof verfügt. Nur ca. 1,5 km von der Burg entfernt stellt die Kriebstein-Talsperre ein populäres Naherholungsgebiet dar.

Öffnungszeiten: Burg Kriebstein und das Museum sind Di – Fr- von 10 – 17 Uhr, Sa/So/Feiertags von 10 – 18 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise: Erwachsene – 6 €, Kinder 6 – 16 Jahre 1 €, Ermäßigte 5 €, Foto/Videogenehmigung 2,50 €

Adresse: Kriebsteiner Str. 7, 09648 Kriebstein

Unser Tipp: die schlösserlandKARTE

Wer sich für Sachsens Schlösser, Burgen und Parks interessiert, erhält mit der schlösserlandKarte freien oder ermäßigten Eintritt. Der gilt von A wie Albrechtsburg Meißen bis Z wie Zwinger Dresden. Die schlösserlandKarte für 10 aufeinanderfolgende Tage kostet 24 €. Im Preis inbegriffen sind 2 Kinder des Karteninhabers bis 16 Jahre. Paare erhalten beim Kauf zweier schlösserlandKarten 6 € Rabatt. Die Karte kann auch als App heruntergeladen werden.

Die Festung Königstein

Festung Königstein

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten im Elbsandsteingebirge gehört zweifellos die Festung Königstein. Die mächtige Anlage, die zu den größten Burganlagen Europas gehört, thront 240 m hoch auf einem schroffen Felsen über der Elbe. Die Festung erhebt sich auf einem 9,5 has großen Felsplateau, das schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. 

Auf dem Terrain stehen 50 militärische und zivile Bauten, von denen manche bis zu 400 Jahre alt sind. In manchen Abschnitten sind die Festungsmauern bis zu 42 m hoch. Der Wallgang der Festung ist 1.800 m lang. 

Die Festung Königstein hatte trotz ihrer Lage hoch über dem Fluss jederzeit Zugang zu frischem Wasser. Dafür sorgt der 152,5 m tiefe Burgbrunnen, der zweittiefste Europas. 

Die Festung wurde nie erobert. Heute ist sie Eigentum des Freistaats Sachsen und wurde umfassend umgebaut und renoviert. Jährlich kommen mehr als 500.000 Besucher in das militärhistorische Freilichtmuseum Festung Königstein.

Festung Königstein

Öffnungszeiten: Die Anlage ist täglich ohne Ruhetag geöffnet. Von Mai – Oktober 9 – 18 Uhr, von November – April von 9 – 17 Uhr. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schließung.

Eintrittspreise: Erwachsene ab 12 €, Ermäßigte ab 9 €, Familien ab 30 €, Mini-Familien ab 18 €

Adresse: Am Königstein, 01824 Königstein

Die Naturschönheiten in Sachsen

Aus der Vielzahl der Naturschönheiten im Sachsenland stellen wir dir hier 5 der bedeutendsten kurz vor:

Das Elbsandsteingebirge

Elbsandsteingebirge

Ohne Zweifel gehört das Elbsandsteingebirge am Oberlauf der Elbe zu den schönsten Urlaubsgebieten Sachsens. Das Mittelgebirge wird durch Tafelberge charakterisiert, die bis zu 723 m hoch werden können. Ungefähr Zwei Drittel des Gebirges gehören zu Deutschland, ein Drittel zu Tschechien. Wegen seiner schroffen Felsen wird der deutsche Teil auch Sächsische Schweiz genannt. Das Elbsandsteingebirge nimmt eine Fläche von ca. 700 km² ein. Die Stadt Pirna gilt als Tor zur Sächsischn Schweiz. Auf tschechischer Seite reicht die Böhmische Schweiz bis Déćin. 

Zu den Sehenswürdigkeiten im Elbsandsteingebirge gehören die Stadt Pirna mit einer interessanten historischen Altstadt, der Kurort Rathen mit der bekannten Felsformation Bastei und dem Amselgrund sowie dem Lilienstein, dem markantesten Tafelberg des Elbsandsteingebirges und Teil des Nationalparks. Ebenso bekannt und beliebt ist das ca. 4.000 Einwohner zählende Städtchen Bad Schandau unweit der tschechischen Grenze. Der Kurort gilt als Tor zum Nationalpark Sächsische Schweiz.

Das Elbsandsteingebirge bietet Raum für viele Aktivitäten. Wandern und Radfahren gehören dazu und auch Bergsteigen. Viele Felsen der Sächsischen Schweiz sind beliebte Klettersteine. Wer es gemütlicher mag, kann eine Schiffsfahrt auf der Elbe mit einem Dampfer der Weißen Flotte unternehmen.

Die Basteibrücke

Basteibrücke

Die Bastei ist eine Felsformation am rechten Ufer der Elbe, die fast 200 m über das Niveau des Flusses emporragt. Von der Bastei genießt man einen einzigartigen Panoramablick über das Elbsandsteingebirge und das Osterzgebirge. Die Basteibrücke ist eine Bogenbrücke, die aus 7 gemauerten Bogen besteht und 1851 erbaut wurde. Sie ist frei zugänglich. Die Sandsteinbrücke ist knapp 77 m lang und überspannt die 40 m tiefe Schlucht Mardertelle. Von der Bastei aus blickt man zum Königstein und zum Lilienstein. 

Zu Füßen der Bastei liegt der Kurort Rathen. Die Basteibrücke führt zur Felsenburg Neurathen. Die Burgruine ist ganzjährig geöffnet, kostet allerdings einen kleinen Eintritt (Erwachsene 2,50 €, Kinder 1 €, Familien 6 €). 

Das Reisebüro getyourguide hält in seinem Programm eine Bustour zur Basteibrücke bereit. Die Bustour beginnt und endet in Dresden. Die Teilnehmer erkunden die Bastei mit Führung. Auf dem Programm steht auch eine Führung durch den Schlosspark Pillnitz, bevor es wieder zurück nach Dresden geht.

Die Greifensteine

Greifensteine

Im Sächsischen bedeutet das Wort Steine auch Felsen. Die Greifensteine sind eine Felsformation im Erzgebirge auf dem Gebiet der Gemeinde Ehrenfriedersdorf. Es handelt sich um mehrere Felstürme, die hoch über den umgebenden Wald hinausragen. Auf den Greifensteinen bietet eine Aussichtsplattform einen schönen Rundblick. 

In der Nähe wird im Sommer auf der Naturbühne Theater gespielt. Die Stülpnerhöhle ganz in der Nähe diente dem erzgebirgischen Volkshelden Karl Stülpner im 18. Jahrhundert gelegentlich als Versteck. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe können sich abenteuerlustige Besucher im Erlebnis Kletterwald Greifensteine in 13 m Höhe über den Bäumen Mut und Ausdauer beweisen.

Die Rübezahlstiege

Die Rübezahlstiege ist ein Klettersteig, der in seinem Verlauf 80 Höhenmeter überwindet. Er beginnt auf dem Gebiet von Bad Schandau und führt aus den “Schneeberger Löchern” bei Schmilka auf den Reitsteig unterhalb des Großen Winterbergs. 

Die Rübezahlstiege ist ein sehr anspruchsvoller Klettersteig und sollte nur von erfahrenen Bergsteigern und nur bergauf begangen werden. Experten stufen ihren Schwierigkeitsgrad mit 4 (C/D) ein. Das schwierigste Stück kommt gleich am Anfang, weil die ersten 4 Meter ohne jegliche Kletterhilfe bewältigt werden müssen.

Das Wehlener Klettergebiet

Das Wehlener Klettergebiet umfasst die Kletterfelsen in den Seitentälern der Elbe nördlich von Wehlen. Einige Gipfel liegen auf dem Gebiet von Pirna. Zu den bekanntesten Kletterfelsen gehören der Buschholzturm, Postakegel, Einsamer Turm, Bergfalkenturm, Steinerner Bär, die Wetterwarte und der Tümpelgrundwächter. 

Die Kletterfelsen liegen mitten im Nationalpark Sächsische Schweiz. Das bedeutet, dass die markierten Wege nicht verlassen werden dürfen. Zu bestimmten Jahreszeiten können manche Kletterfelsen aus Gründen des Naturschutzes gesperrt sein.

Die schönsten Zoos in Sachsen

Zoos gehören zu den schönsten Ausflugszielen für Familien, wenn du also mit deinen Kindern in Sachsen unterwegs bist, solltest du einen dieser Zoos auf jeden Fall besuchen! Aber auch ohne Kinder sind sie einen Ausflug wert.

Der Zoo Leipzig

Zoo Leipzig Kiwara Savanne
© Zoo Leipzig

Eigentlich ist der Name Zoo Leipzig nicht richtig gewählt. Die Einrichtung sollte vielmehr Zoopark heißen. Wo immer es möglich ist, werden die Tiere in großen Freianlagen gehalten, die ihnen Bedingungen bieten, die denen in der Natur nahekommen. Der Leipziger Zoo wurde 1878 gegründet. Er nimmt etwas mehr als 26 ha Fläche im Rosental, nordwestlich des Stadtzentrums ein. 

Der Leipziger Zoo ist einer der artenreichsten und meistbesuchten Zoos Deutschlands. Auf dem Gelände leben mehr als 8.000 Tiere, die knapp 600 Arten angehören. Pro Jahr kommen im Durchschnitt mehr als 1,5 Millionen Besucher. 

Der Zoo Leipzig gilt als bester Zoo Deutschlands. Seit dem Jahr 2000 wird er kontinuierlich umgebaut und erweitert. Bis 2022 soll das Projekt “Zoo der Zukunft” abgeschlossen sein. Highlight sind die 2011 eröffnete gigantische Tropenhalle Gondwanaland, in dem weder Gitter noch Glasscheiben die Besucher von den Tieren trennen. Weltweit einmalig ist auch die Menschenaffenanlage Pongoland. Die Aufzählung ließe sich noch lange fortsetzen.

Öffnungszeiten: Der Zoo ist ganzjährig geöffnet. Vom 1. Januar – 20 März 9 – 17 Uhr, 21. März – 30. April 9 – 18 Uhr, 1. Mai – 30. September 9 – 19 Uhr, 1. – 31. Oktober 9 – 18 Uhr, 1. November – 31. Dezember 9 – 17 Uhr.

Eintrittspreise: Tageskarten Erwachsene ab 18 €, Kinder ab 11 €, Ermäßigte ab 15 €, Familienkarten ab 44 €.

Adresse: Pfaffendorfer Str. 29, 04105 Leipzig

Wichtig!: Im Zoo Leipzig herrscht Hundeverbot! 

Sieh dir doch auch einmal unsere Beiträge zu den drei besten Zoos in Sachsen und den Top 10 Zoos in Deutschland an, dort findest du noch viele weitere Zoos, die vielleicht auch in deiner Nähe liegen!

Der Zoo Dresden

Der Zoo Dresden wurde 1861 eröffnet. Er liegt im Großen Garten, dem größten Park der Landeshauptstadt und nimmt eine Fläche von 13 ha ein. Dort werden den jährlich ca. 900.000 Besuchern ungefähr 1.400 Tiere präsentiert, die 240 Arten angehören. 

Eine Besonderheit ist der “Zoo unter der Erde”. Die unterirdische Schauanlage beherbergt Feuersalamander, verschiedene Krötenarten, Wanderratten und andere Kleintiere. Andere Highlights des Zoos sind das 2018 erweiterte Afrikahaus, die Pinguinanlage, das Orang Utan Haus und andere. Auf der Katta-Insel können die Besucher Tiere ganz ohne Gitter und Absperrungen beobachten.

Öffnungszeiten: 12. Februar – 26. März – 8.30 – 17.30 Uhr, 28. März – 3. Oktober 8.30 – 18.30 Uhr, 4- 31. Oktober 8.30 – 17.30 Uhr, 1. November – 11. Februar 8.30 – 16.30 Uhr.

Eintrittspreise: Erwachsene ab 15 €, Kinder (3- 16 Jahre) ab 7 €, Ermäßigte ab 10 €, Familienkarten ab 40 €.

Adresse: Tiergartenstraße 1, 01219 Dresden

Die besten Freizeitparks in Sachsen

Von den zahlreichen Freizeitparks in Sachsen stellen wir dir hier zwei der bedeutendsten vor. Falls du dich für noch mehr Freizeitparks interessierst, solltest du dir unseren Beitrag zu den Top 10 Freizeitparks Deutschlands mal anschauen.

Das BELANTIS

Freizeitpark BELANTIS
© BELANTIS/Eric Kemnitz

Der Abenteuer- und Freizeitpark BELANTIS liegt am südlichen Stadtrand von Leipzig direkt an der Autobahn A38. Er hat sogar eine eigene Abfahrt (Leipzig-Neue Harth). Der Park wurde 2003 eröffnet und umfasst eine Fläche von 27 ha. Im Durchschnitt wird der Freizeitpark pro Jahr von ungefähr 600.000 Menschen besucht. 

Im Freizeitpark gibt es mehr als 60 Attraktionen in 8 Themenwelten. Dazu gehören das Tal der Pharaonen, der Strand der Götter, die Insel der Ritter, das Land der Grafen und weitere. Die bekanntesten Attraktionen sind die Riesenrutsche Fluch des Pharao, der Drachenritt, der Huracan und noch viele andere. 

Öffnungszeiten: Der Freizeitpark ist in der Regel von 10 – 17 Uhr geöffnet. An manchen Tagen auch bis 18 Uhr. An einigen Tagen pro Monat ist der Park geschlossen. Die genauen Öffnungszeiten stehen auf der Homepage des BELANTIS-Parks.

Eintrittspreise: Das Einmal-Ticket gibt es ab 24,50 €. Kinder unter 4 Jahren brauchen keinen Eintritt zu bezahlen.

Adresse: Zur Weißen Mark 1, 04249 Leipzig

Weitere Infos: Freizeitpark Belantis 

Der Freizeitpark Plohn

Freizeitpark Plohn Wildwasserrafting
© Freizeitpark Plohn

Als erster Freizeitpark in den neuen Bundesländern wurde 1996 der Freizeitpark Plohn eröffnet. Er befindet sich in Westsachsen, genauer gesagt im Vogtland, unweit der Stadt Lengenfeld. Der Freizeitpark Plohn zählt jährlich ungefähr 350.000 Besucher. 

Er bietet dir auf 25 ha mehr als 80 Attraktionen. Dazu zählen die Holzachterbahn El Toro, der BigDipper Dynamite, Floßfahrten, eine Wildwasserbahn, Tretboote und die Rapid River Attraktion “Fluch des Teutates”. Das Angebot wird ständig erweitert und modernisiert. Natürlich gibt es im Freizeitpark Plohn auch einen ausgédehnten Gastronomiebereich.

Öffnungszeiten: Täglich von 10 – 17 Uhr, in der Hauptsaison vom 24. Juli – 5. September bis 18 Uhr.

Eintrittspreise: Erwachsene 32 €, Kinder 4 – 12 Jahre 27 €, Senioren ab 60 Jahre – 27 €, Gäste mit Behinderung 24 €, Kinder unter 4 Jahren haben freien Eintritt.

Adresse: Rodewischer Str. 21, 08485 Lengenfeld

Weitere Infos: Freizeitpark Plohn

Die schönsten Erlebnisbäder in Sachsen

Wenn es draußen zu kalt ist oder es regnet oder schneit, ist es eine gute Idee, sich die Zeit in einem Erlebnisbad zu vertreiben. Dort sind Spaß und Entspannung unabhängig vom Wetter möglich. Hier stellen wir dir die zwei schönsten Erlebnisbäder in Sachsen vor und in unserem Beitrag “Die besten 10 Erlebnisbäder in Deutschland” findest du noch mehr!

Die Sachsen Therme Leipzig

Sachsen Therme
© Sachsen Therme Leipzig

In Leipzig gibt es ungefähr 12 größere Hallenbädern. Zu den bekanntesten gehört die Sachsen Therme Leipzig im Stadtteil Paunsdorf. Herzstück des Erlebnisbads ist ein Sportbecken mit 25 m Bahnen zum Trainieren. 

Dazu gehören noch ein Strömungskanal, ein Bereich für Kinder und Nichtschwimmer, 2 je 120 m lange Rutschen, eine Wasserkanone, Strömungskreisel, Sauna- und Wellnessbereich mit Whirlpools und Massagen sowie ein Fitnessstudio. Im Außen- und Erlebnisbecken herrscht eine Wassertemperatur von 29°C und im Kinderbecken sogar 34°C.

Öffnungszeiten: Die Wassererlebniswelt und Saunalandschaft sind Mo – So von 10 – 22 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise: Wasserwelt – Erwachsene ab 11 €, Kinder ab 7 €, Wasserwelt & Sauna – Erwachsene ab 19 €, Kinder ab 16 €.

Adresse: Schongauerstraße 19, 04329 Leipzig

Weiter Infos: Sachsen Therme Leipzig

Die Toskana Therme Bad Schandau

Die Toskana Therme Bad Schandau ist nur ca. 300 m vom Marktplatz entfernt unweit des Elbufers. Die gläserne Fassade des Gebäudes der Therme gestattet den Gästen einen grandiosen Ausblick auf den Strom und die Kletterfelsen. Die Ausstattung der Badelandschaft lässt keine Wünsche offen. 

Das Innenschwimmbecken verfügt über zwei 25 m Bahnen und Massageliegen. Es wird durch ein geräumiges Außenbecken und einen Strömungskanal ergänzt. Für die Kinder gibt es ein Becken mit kleiner Rutsche. Ein Warmbecken und Whirlpools stehen gleichfalls zur Verfügung. In allen Becken sind Massagedüsen installiert. Highlight des Saunabereichs ist die Panoramasauna, in der man bei 95°C schwitzen kann und dabei den Blick auf die Elbe genießt.

Öffnungszeiten: Die Toskana Therme und die Saunawelt sind Mo – Do + So von 10 – 22 Uhr geöffnet, Fr – Sa von 10 – 23 Uhr.

Eintrittspreise: Erwachsene ab 17 €, Kinder ab 8,50 € (2 Stunden)

Adresse: Rudolf-Sendig-Straße 8A, 01814 Bad Schandau

Weitere Infos: Toskana Therme Bad Schandau

Besondere Kurzurlaube in Sachsen

Mit den folgenden Angeboten der Erlebnis-Firma Jochen Schweizer können die Teilnehmer einen Kurzurlaub erleben, an den sie noch lange gern zurückdenken werden:

Dresden Kurzurlaub mit Weinprobe

Wie wäre es, einen Kurzurlaub mit Weinprobe im wunderschönen Elbflorenz zu verbringen? Die Teilnehmer können 3 Tage und 2 Nächte in Dresden im Vier-Sterne-Hotel Courtyard by Marriott Dresden verbringen. Im Paket sind eine einstündige Führung durch das Staatsweingut Schloss Wackerbarth sowie die Verkostung von 3 Weinsorten enthalten. Außerdem gibt es die sächsische Spezialität Eierschecke und eine Kaffeespezialität zu probieren. 

Urlaub im Schlosshotel

Viele Menschen träumen davon, einmal in einem Schloss zu wohnen und sich wie eine adlige Person verwöhnen zu lassen. Mit dem Angebot Urlaub im Schlosshotel von Jochen Schweizer wird dieser Traum wahr. Im Paket für 2 sind  2 Übernachtungen und Frühstück im Doppelzimmer des Schlosshotels Wurzen enthalten. Die Teilnehmer dürfen sich auf die Turmbesichtigung und ein Candlelight-Dinner inklusive einer Flasche Wein freuen.

Eine Nacht im Kofferhotel 

Was die Originalität der Unterkunft angeht, ist das Angebot eine Nacht im Kofferhotel kaum zu toppen. Das Kofferhotel in der Nähe von Chemnitz hat zwar nur 5 m² Grundfläche, bietet aber alle Annehmlichkeiten wie ein normales Hotelzimmer. Nur die Dusche befindet sich im Freien. Im Paket ist eine Übernachtung mit Halbpension enthalten. Die Gäste werden mit einem Begrüßungstrunk empfangen und dürfen Spezialitäten der sächsischen Küche probieren. Das Kofferhotel steht direkt am Ufer der Zwickauer Mulde, die mit dem Kanu erkundet werden kann. Als Zugabe erhält man Eintrittskarten für das Eisenbahnmuseum.

Hier schreibt Dirk

Hi, ich bin Dirk, dein Erlebnistester von MeineFreizeitwelt.de. Ich berichte dir hier von den besten Aktivitäten, Erlebnissen, Ausflugszielen und coolsten Städten weltweit. Als Vater einer kleinen Tochter interessieren mich besonders für Freizeitaktivitäten für Familien mit Kindern, wie Freizeitparks, Freizeitbäder und Tierparks. Als Adrenalin Junkie und Hindernisläufer haben es mir Action und Sport Freizeitaktivitäten wie Ninja Parcours oder Kletter- und Boulderhallen angetan.